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Die Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft

November 8th, 2009 · No Comments

^Wichtig und in der Vorbereitung auf die Geburt unerlässlich sind die Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft auf jeden Fall. Nachdem die Schwangerschaft von einem Arzt festgestellt wurde, bekommt die werdende Mutter einen Mutterpass ausgehändigt, es sei denn, nach der Geburt des ersten Kindes ist im Pass noch Platz für die Dokumentation der Zeit von erster Untersuchung bis nach der Entbindung.

Die zeitlichen Abstände zwischen den gesamten Vorsorgeuntersuchungen in einer Schwangerschaft sind fest geregelt. Bis zu der 32. Schwangerschaftswoche reicht es, wenn die Frau alle vier Wochen zur Kontrolle erscheint. Hier werden verschiedene Untersuchungen gemacht, und vor allem wird nachgeforscht, ob sich irgendwelche besonderen Anzeichen bemerkbar machen. Veränderte und auffällige Laborwerte in der Blut- und Urinuntersuchung, aber auch ein außergewöhnlicher Herzschlag beim Ungeborenen, Bluthochdruck oder andere körperliche Zeichen bei der Schwangeren: All dies wird kontrolliert. Ab der 32. Woche bis hin zur Entbindung verkürzt sich die Zeit zwischen den Vorsorgeuntersuchungen auf 14 Tage. Ist das Baby schon überfällig, entscheidet der Arzt oder die Hebamme, wie oft man nachsehen lassen muss, ob man noch warten kann, oder ob eine Geburt eingeleitet oder ein Kaiserschnitt gemacht werden soll.

Ultraschalluntersuchungen gehören nicht zu allen Vorsorgeuntersuchungen. Sie werden in bestimmten Abständen gemacht, oder dann, wenn sich Auffälligkeiten ergeben, die öfters nachkontrolliert werden müssen. Keinesfalls zu den üblichen Vorsorgeuntersuchungen, die von der Krankenkasse bezahlt werden, gehört ein so genannter 3-D Ultraschall. Dieser wird, wenn von den Eltern gewünscht, zwar durchgeführt, muss aber mit etwa 100 Euro Kosten selbst bezahlt werden. Im Mutterpass, den jede Schwangere durch die ganze Schwangerschaft hindurch bei sich tragen sollte, sind alle Untersuchungsergebnisse und Besonderheiten vermerkt.