Jedes Baby genießt es, wohlig warm und kuschelig im Arm der Eltern zu schlafen. Dennoch ist es eine große Gefahr, das Kind mit ins elterliche Bett zu nehmen, denn schließlich hat man sich in der Tiefschlafphase viel zu wenig unter Kontrolle, als dass man verhindern könnte, sich auf das Baby zu legen. Es gibt verschiedene Risiken, die es wirklich unsinnig machen, das Kind im eigenen Bett schlafen zu lassen. Zu viel körperliche Nähe kann bewirken, dass das Baby einfach viel zu warm zwischen Eltern, Decken und Kissen schlafen muss. Viel zu schnell trocknet der kleine Körper bei Überhitzung aus; die Folgen sind fatal.
Noch schlimmer ist es, wenn sich eines der Elternteile auf das Kind legt. Wie schnell hat man sich im tiefsten Schlaf ganz unbedacht auf das Baby gedreht. Ohne es zu merken, erstickt das kleine Menschenkind: Die falsch verstandene elterliche Liebe wird somit zur tödlichen Falle, die für die Eltern selbst Anlass zu Selbstvorwürfen Reue wird.
Es spricht nichts dagegen, sich am Mittag einmal mit dem Baby ins Bett zurückzuziehen, um ausgiebig zu kuscheln und das Kind bei körperlicher Nähe, nahe dem eigenen Herzschlag, schlafen zu lassen. Gerade Säuglinge genießen es, die Liebe von Vater und Mutter so intensiv zu spüren. Merkt man jedoch, dass der Schlaf einen übermannen könnte, ist es besser, aufzustehen und das Kind entweder in sein eigenes Bett zu legen oder aber das Feld zu räumen und das Kind im Ehebett den Mittagsschlaf fortsetzen zu lassen. Man tut weder sich noch dem Kind einen Gefallen, es zu provozieren, hier eine tödliche Gefahr herauf zu beschwören. Das Kinderbett im Schlafzimmer ist ein Kompromiss: Das Baby ist nicht alleine, das kleinste Geräusch wird die Eltern aufwecken, aber der Schlaf des Kindes ist sicher und trotz der geringen Distanz wohl behütet.
