Nicht allen Müttern ist es gegönnt, nach der Geburt vom Baby zu Hause bleiben zu können. Ein nicht abbezahltes Haus, der Wunsch, die Karriere nicht vernachlässigen zu müssen und vieles andere spielt eine Rolle, wenn die Mutter nur in Teilzeit für ihr Kind da sein kann, weil sie arbeiten gehen muss. Alleinerziehende haben es doppelt schwer, denn sie sind für sich und das Baby völlig alleine verantwortlich. Nicht immer steht der Erzeuger des Kindes auch als Vater unterstützend zur Seite. Sicher gibt es die Möglichkeit staatlicher Hilfen, wie etwa Hartz IV oder Unterhaltsvorschuss, doch das ist nicht immer ausreichend. Ein Baby zu fremden Menschen geben zu müssen, sei es zu einer Tagesmutter oder in eine Krippe, fällt nicht allen Müttern leicht. Viel lieber würden sie sich intensiv und umfassend um ihren Nachwuchs kümmern.
Zeitmanagement ist sehr wichtig, wenn man das Los der Teilzeit Mutter tragen muss. Das Baby darf nicht zu kurz kommen, sonst hat dies schwerwiegende Folgen auf das spätere Verhältnis. Intensive Stunden zwischen Mutter und Kind sind hier zwingend erforderlich. Da neben dem Beruf auch noch der Haushalt wartet, ist es nicht immer leicht, in dieser Richtung für alle zufriedenstellend agieren zu können. Stress baut sich auf und nicht selten sind psychische Probleme oder mangelnde Fürsorge für das Kind die Folge. Eine gestresste Mutter, die ihr Baby anschreit, weil sie überbelastet und am Ende ihrer Kraft ist, ist nicht das, was die Natur vorgesehen hat. Hilfe, vielleicht einen anderen Weg einzuschlagen, bekommt jede Mutter. Allerdings musst man einsehen, dass man selbst und das Baby zu kurz kommt, und sich um diese Hilfe auch bemühen.
